Bernh-Art.de

Bernh-Art.deBernh-Art.deBernh-Art.de

Bernh-Art.de

Bernh-Art.deBernh-Art.deBernh-Art.de
  • Start
  • Atelier
    • Hekuba-Zyklus | Hecuba
    • Orpheus-Zyklus
  • Künstler
    • Ein Portrait malen lassen
    • Kunst-Malerei-beauftragen
    • Künstler-und-Werk
    • Auf Youtube: bernh-art
    • Stimmen über den Künstler
  • Werkmonographien
  • KAKUAKMO
    • Vorstellung meiner Schule
    • Kunst Workshops Seminare
    • Lehrprogramm NEU
    • Bernhard auf Youtube
    • Preise
  • BLOG
  • Kontakt & Impressum
  • Mehr
    • Start
    • Atelier
      • Hekuba-Zyklus | Hecuba
      • Orpheus-Zyklus
    • Künstler
      • Ein Portrait malen lassen
      • Kunst-Malerei-beauftragen
      • Künstler-und-Werk
      • Auf Youtube: bernh-art
      • Stimmen über den Künstler
    • Werkmonographien
    • KAKUAKMO
      • Vorstellung meiner Schule
      • Kunst Workshops Seminare
      • Lehrprogramm NEU
      • Bernhard auf Youtube
      • Preise
    • BLOG
    • Kontakt & Impressum
  • Start
  • Atelier
    • Hekuba-Zyklus | Hecuba
    • Orpheus-Zyklus
  • Künstler
    • Ein Portrait malen lassen
    • Kunst-Malerei-beauftragen
    • Künstler-und-Werk
    • Auf Youtube: bernh-art
    • Stimmen über den Künstler
  • Werkmonographien
  • KAKUAKMO
    • Vorstellung meiner Schule
    • Kunst Workshops Seminare
    • Lehrprogramm NEU
    • Bernhard auf Youtube
    • Preise
  • BLOG
  • Kontakt & Impressum

DER HEKUBA-ZYKLUS

THE HECUBA CYCLE [English]

 Atelier & Privatgalerie: Künstler Bernhard Karlowitz vor der Hekuba-Serie in cézannscher Graphittechnik. 

Zur aktuellen Ausstellung

Die Künstlertechnik als Ausweis moderner Malhaltung

Autonome Zyklen — Expressionistische Erkenntnismomente

Zeichnung des Malers, Zeichners, Künstlers Bernhard Karlowitz: Katharine Hepburn als Hekuba.

Erkenntnismoment Form — Jenseits der Oberflächenästhetik

Bernhard Karlowitz definiert Ästhetik über die absolute Authentizität der poetischen Ebene seiner Kunst. In seiner modernen Malhaltung wird das Hässliche durch den modernistisch-authentischen Formwerdungsprozess schön.  


Schönheit wird hier im vorsokratischen Sinne an den authentischen Erkenntnismoment der parmenidischen Begegnung mit der Göttin Dike verknüpft.  


Der Künstler entzieht sein Werk nicht nur durch die kontemporär unabhängige Wahl seiner Sujets, sondern insbesondere durch die Radikalität seiner Materialität, ungewöhnliche Anschnitte und die Wucht des unmittelbaren Strichs vehement jener kontemporären Formdefinition, welche die Hochkunst in einen ästhetisch oberflächlichen Begriff eintaucht – und sie darin substanzlos versenkt. 

Tuschezeichnung von Bernhard Karlowitz. Akt eines Mannes. Studie für die Orpheus-Serie des Künstlers

Der expressionistische Atem: Das gestaltungsaktive Dokument der modernen Serie

Die modernistisch-künstlerische Serie offenbart die Flüchtigkeit des unmittelbar kreativen Prozesses; sie ist das serielle Dokument der Formfindung. In der Tradition von Oskar Kokoschkas monumentaler Grafikreihe „O Ewigkeit, du Donnerwort“ – getrieben von Raserei und Qual – erfordert die moderne Künstlerserie die Tiefe des gereiften Künstlers: 

Prozessmomente werden dabei nicht bloß abgebildet – vielmehr generiert das Einzelwerk in seiner Prozess-Chronologie den Weg der Kunst selbst. 

Unmittelbar im flüchtigen Gedanken, im momentanen Impuls, wird die Form dem Augenblick gestisch-rasant abgerungen. 


Die Serie in dieser unnachgiebigen modernistischen Tradition ist daher niemals ästhetische Variation oder serielle Reproduktion, sondern ein gestaltungsaktives Prozessdokument: unwiederholbar und unikatär. 

Der Hekuba Zyklus

01/20

Acht unikatäre Blätter zur Präsentation freigegeben

Hekuba-Zyklus nach Euripides

Acht Studienblätter des Hekubazyklus, der weit über fünfzig Einzelarbeiten umfasst, wurden zur Präsentation für Sammler freigegeben. Die Hekuba-Zeichnungen sind auf werkstättisch-schlichtem, grauem Studienpapier gearbeitet. Jede Zeichnung ist unverkennbar unikatär und trägt einen jeweils anderen Erkenntnismoment oder ein anderes Moment der poetischen Frage des euripidäischen Themas in sich. Sie entstanden in einer zusammenhängenden Arbeitsphase im sommerheißen Dachatelier des Künstlers über mehrere Wochen von Juli bis September 2025. Die Exponate sind mit handgeschnittenen Passepartouts versehen. Der tiefe Passepartout-Ausschnitt erlaubt dem Künstlerblatt die Lebendigkeit der Duktustiefe, der Arbeitsspuren und des Blattes selbst. Die Kunstwerke sind in hochkarätige Echtholzrahmen mit Blattvergoldung oder Silber gefasst. Sie werden bei Übergabe handsigniert überreicht. 



Materialität: Graphit (partiell kombiniert mit Zinksulfid-Pigment, Pastell, Reiskohle und Kreide) auf grauem Studienpapier.
Dimensionen: ca. 72 x 52 cm (Blattmaß) | ca. 83 x 63 cm (Gerahmt).
Datierung: 2025. 

Über den Hekuba-Zyklus (2025)

Graphit ist eine Hommage

Die Hekuba-Serie ist in der klassischen Studientechnik der Moderne ausgeführt. Cézanne soll für seine Arbeiten in Graphit nur einen Stift (bzw. nur einen Härtegrad) pro Zeichnung verwendet haben. Warum ist das eine wichtige Bemerkung? Ganz einfach: Weil wir daran ermessen, daß das Künstlergerät als intuitiv geführte Verlängerung des Armes des Malers zum Teil seiner selbst wird. 


Die Vielseitigkeit des Striches, die Grauwertmodulation, die Tempovarianten, die Akzentuierungen, mühelose Wechsel zwischen Linien- und Flächenbeschreibung: Regungen, die aus der unmittelbar intuitiv geführten Hand des Malers entstehen. Das verrät uns, daß das Ziel der Modernen Maler nicht die ästhetische Form, die Formerfüllung, ist, sondern die Unmittelbarkeit und Authentizität im künstlerischen Gestaltungsakt. 


Der moderne Maler verwendet das monistische Instrument Graphit in so intuitiver Weise wie ein Sänger seine Stimme, ein Tänzer seinen Körper: der Graphitstift ist ohnehin ein Ausweis des Übergangs der klassischen Zeichnung in die Moderne Malhaltung. Insbesondere in dieser Studien-Technik wird die intuitive Kraft des Künstlers verbindlich und offenbar. 


Die Reminiszenz an Cézanne durch die monistisch-instrumentale Ausführung ist nicht nur Nostalgie, sondern auch das Training, daß sich ein kontemporär Moderner Künstler auferlegt, um den Funken der großen Modernen Meister nicht erlöschen zu lassen, insbesondere in dieser Epoche des oberflächlichen Ästhetizismus.

Wer ist Hekuba?

Hekuba ist die tragische Protagonistin eines Stückes des antiken Tragödiendichters Euripides (5. Jh v. Chr.). Sie ist Namensgeberin der Tragödie Hekabe und zentrale Figur der Tragödie Die Troerinnen: Troja nach der Kapitulation der Troer und dem Sieg der Griechen: Als alle Männer und männlichen Kinder durch die Griechen getötet wurden und alle Frauen zu Sklavinnen werden, obliegt es Königin Hekuba von Troja in ihrer Präsenz zu reflektieren, welche menschliche, moralische oder gesellschaftliche Haltung angesichts der Realität einer vernichteten Gesellschaft bleibt.

Was bleibt vom Genozid?

Ein besonderer Moment in Die Troerinnen ist jener, in welchem Hekuba darauf reagiert, daß ihr Enkelsohn Astyanax, als letzter noch lebender männlicher Trojaner, getötet wird. 


Die genozidale Intention der siegrestrunkenen Griechen wird mit diesem Akt vollendet. Das vollkommene Scheitern der Menschlichkeit wird offenbar.


Welche Haltung, welche Worte sind in diesem Moment übrig, welche Worte sind noch möglich? Eine Frage, die die Hekuba zu einer literarischen Figur macht, die für uns, kontemporär, nicht aktueller sein könnte. 

Künstlerische Fragestellung und poetische Dimension

Welche Worte haben wir heute? 

2300 Jahre später werden die Studien des Künstlers zur vielfach wiederholten Befragung der Figur Hekuba.


Was bleibt im Angesicht der menschlichen Bereitschaft zum Genozid?  


Ist es  

  • die Würde einer einstmaligen Königin, die über den Zusammenbruch ihres Volkes hinaus noch nachklingt - den Verbliebenen die Illusion von kulturellem Halt gebend?  
  • ihr mütterlicher Trost, Anteil am Schmerz ihrer Töchter und den Verlust ihrer Söhne, Väter und Brüder; deren Schmerz teilend?
  • Angst und Entsetzen über ihr Schicksals, nun als Sklavinnen zu  Geburtsapparaten für ein anderes Volk zu werden, wodurch sich der vollzogenen Genozid rituell um ein Weiteres quälend an ihnen manifestiert?  
  • die Wut, die Ohnmacht, angesichts der ungezügelten Grenzenlosigkeit, die sich in der großmächtigen Vernichtungswut über sie entlädt?
  • Hoffnung, vielleicht ein glimmender Rest davon; Hoffnung, welche sich aber in gleicher Weise, in der sie natürlich erscheint, im Paradoxon ihres Wesens als sinnlos offenbart?  
  • oder nur die Illusion duldsamer Würde, anteilnehmender Schmerz und irrationaler Hoffnung als letzte verbleibende Aufgabe der Repräsentantin und Projektionsfläche eines bereits ausgelöschten Volkes?

Künstlerische Form und Ausdruck

Bernhard Karlowitz ist als Zeichner bekannt für seinen intuitiv gestischen Strich. Er arbeitet in der Tradition der Moderne unmittelbar aus dem Erlebnismoment heraus. Erlebnis- und Gestaltungsakt sind Eins.  

In ein jeder Arbeit der Hekuba-Serie aus dem Jahr 2025 verschiebt sich der künstlerische Ausdruck um eine Nuance oder findet neue Ausdrucksaspekte.  


Es sind die Nuancen der Ausdrucksverschiebungen, die die Hekuba-Serie künstlerisch als Gesamtwerk charakterisieren und ausmachen. 


Ausdrucksverschiebungen, die den Versuch wagen, über die Wortlosigkeit unmöglicher Antworten hinauszugehen. 


Der Künstler, der Zeichner Bernhard Karlowitz folgt in diesem künstlerisch-medialen Ansatz von Zeichnung und Studie der Tradition des Mediums der klassisch monochromen Studie. 

Die cézannesque Monomaterialität seiner Technik wird auf dem dunkelgrauen Papier in andere Spären getaucht; läßt die Hekubafigur erscheinen, auftreten, verleiht ihr ein unaufdringlich-theatralisches Moment, welches bei einigen der Arbeiten mit zuletzt mit losem Pigment und Pinsel oder Pastell aufgetragenen Aufhellungen formal nochmals nuanciert herausgestellt wird.

Kunst und Aktualität

In der künstlerischen Formgebung, welche sich in der Wahl und Handhabung des Materials, sowie in der spezifisch trainierten Künstlerhand und künstlerischen Sensibilität, gestaltet, positioniert sich die Serie von Bernhard Karlowitz vordergründig außerhalb des Zeitgeschehens - ist poetisch-universell. In der Annäherung und Erfassung seiner Kunst erschließt sich die Aktualität; sie wird in epochaler Weise an- und beklagt.

Der aufmerksame Antichronist

Karlowitz verweigert sich der ständig welchselnd thematischen Besetzung kontemporärer Themen und Scheinthemen, die symptomatisch für die Kunst und ihrer Vertreter unserer Zeit wurde.


Die Kunst, so Karlowitz´ Überzeugung "steht über der Zeit und außerhalb des einzelnen Künstlers selbst". 


In seinen großen malerischen Arbeiten zu NARKISSOS, ORPHEUS und LE FAUNE AU SOIR fand Karlowitz eigene Wege, das Unbehagen oder den Schmerz unserer Zeit in einen poetisch übergeordnet künstlerischen Kontext zu stellen. 

Diesen Weg als Künstler setzt Bernhard Karlowitz mit der Hekuba-Serie konsequent fort.

Katharine Hepburns Hekuba

Katharine Hepburn war eine herausragende Film- und Theaterschauspielerin des 20ten Jahrhunderts. Die Rolle der Hekuba übernimmt sie 1970. Der griechische Regisseur Michael Cacoyannis bittet sie um Übernahme der Hauptrolle der Verfilmung der Troerinnen und macht die Realisierung des Projektes von ihrer Zusage abhängig. Warum? vermutlich, weil die legendäre Darstellerin zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere die Ausnahme verkörperte, das Studium des klassisch englischen Theaters und des kontemporär us-amerikanischen Theater-Dramas mit ihrer großen Kunst vor der Filmkamera zu vereinen. 


Cacoyannis versprach sich nicht zuviel von seiner Wahl. 

Man muß erläutern, daß die Hekuba das Zentrum eines Frauenensembles bildet. Sie ist die Klammer, die das Ensemble und das ganze Stück hält. 


Die Hepburn war wohl die einzige Diva ihrer Zeit, die sich schauspielerisch zurücknehmen konnte, um die hilf- und sinnlos-klagende Lethargie der Hekuba-Figur zu erfassen, und gleichzeitig das beeindruckendste Schauspielerinnen-Ensemble der zweiten Hälfte des Jahrhunderts anzuführen vermochte (Irene Pappas, Geneviève Bujold, Vanessa Redgrave), wobei jede in ihrer jeweils größten dramatischen Kraft auftritt. 


Ohne ihr eigenes dramatisches Repertoire auszuspielen, verbindet sie das hochdramatisch agierende Frauen-Ensemble. Der künstlerische Drahtseilakt, hierbei darstellerisch nicht unterzugehen und somit den Zusammenhalt des Stückes zu gefährden, gelingt Katharine Hepburn. Sie spielt nicht - sie läßt die versiegende Würde der gescheiterten Königin über den Nachhall ihrer verklingenden Haltung gelingen, welche sie verkörpert und ausstrahlt, eher, alsdaß sie spielte. 


Der bewußt gewagte Kontrast ihrer Königinnen-Darstellung wird umso deutlicher, denkt man an ihr dynamisches Königinnen-Portrait der Eleonore von Aquitanien, mit welchem sie zwei Jahre zuvor (ganz anders) brillierte.

Künstler Bernhard Karlowitz in der Atelier-Galerie: Präsentation der Hekuba-Serie (Katharine Hepburn als tragische Euripides-Heroine).

    THE HECUBA CYCLE

    Autonomous Cycles — Expressionist Moments of Realization

    Zeichnung des Malers, Zeichners, Künstlers Bernhard Karlowitz: Katharine Hepburn als Hekuba.

    Form as a Moment of Realization — Beyond Surface Aesthetics

    Bernhard Karlowitz defines aesthetics through the absolute authenticity of the poetic dimension of his art. Within his modernist painterly stance, the deformed or ugly becomes beautiful through the modernist-authentic process of formal realization. 


    In the Pre-Socratic sense, beauty is inherently linked to the authentic moment of realization found within the Parmenidean encounter with the goddess Dike. 


    The artist vehemently withdraws his work—not only through the contemporarily independent choice of his sujets, but most crucially through the radical nature of his materiality, unusual crops, and the sheer velocity of the immediate line—from that contemporary definition of form which submerges fine art into a superficially aesthetic concept, subsequently drowning it of all artistic substance. 

    Tuschezeichnung von Bernhard Karlowitz. Akt eines Mannes. Studie für die Orpheus-Serie des Künstlers

    The Expressionist Breath — The Structurally Active Document

    The modernist-artistic series reveals the fleeting nature of the immediately creative process; it is the serial document of formal discovery. 


    In the profound tradition of Oskar Kokoschka’s monumental graphic cycle "O Ewigkeit, du Donnerwort" (O Eternity, Thou Word of Thunder)—driven by fury and torment—the contemporary artist series requires the depth of a matured artist: 

    processual moments are not merely depicted—rather, the individual work within its process-chronology generates the path of art itself. 


    Immediately within the fleeting thought, within the momentary impulse, form is wrested from the instant with gestural velocity. The series in this unyielding modernist tradition is therefore never aesthetic variation or serial reproduction, but a structurally active process-document: unrepeatable and unique.  

    Eight unique sheets released for presentation

    The Hecuba Cycle after Euripides

    Eight study sheets from the Hecuba cycle, which encompasses well over fifty individual works, have been released for presentation to collectors. The Hecuba drawings are executed on workshop-austere gray study paper. Each drawing is unmistakably unique, harboring a distinct moment of realization or a differing aspect of the poetic inquiry within the Euripidean theme. They emerged during a continuous phase of work in the artist's summer-heated penthouse studio over several weeks from July to September 2025. The exhibits are finished with hand-cut passe-partout matting. The deep bevel of the mat allows the artist's sheet to retain the sheer vitality of its textural depth, its traces of labor, and the paper itself. The artworks are encased in solid wood frames with gold leaf or silver finish. They are delivered signed by the artist upon acquisition. 



    Materiality: Graphite (partially combined with zinc sulfide pigment, pastel, rice charcoal, and chalk) on gray study paper.
    Dimensions: approx. 72 x 52 cm (sheet size) | approx. 83 x 63 cm (framed).
    Dating: 2025. 

    Über die Studienreihe HEKUBA (KATHARINE HEPBURN)

    Graphit is a Homage

    The Hecuba Series is executed within the classical study technique of Modernism. Paul Cézanne is said to have used only a single pencil—or rather, a single grade of hardness—per drawing for his works in graphite. Why is this a crucial observation? Because it allows us to perceive that the artist’s tool, as an intuitively guided extension of the painter’s arm, becomes an integral part of his own being. The versatility of the line, the subtle tonal modulation of grays, the variations in velocity, the precise accentuations, and the effortless transition between linear and planar description are stirrings that arise directly from the intuitively guided hand. 


    This reveals that the objective of modernist masters was not complacent formal fulfillment, but absolute immediacy and authenticity within the creative act of structure.


    The modernist painter utilizes the monistic instrument of graphite as intuitively as a singer employs their voice or a dancer their body: the graphite pencil serves as a testament to the transition of classical drawing into an autonomous modernist painterly stance. 


    Particularly within this specific technique, the intuitive power of the artist becomes binding and manifest. The reminiscence of Cézanne through this moninstrumental execution is by no means nostalgic backwardness. It is a relentless discipline that a contemporary modernist artist imposes upon himself to ensure that the spark of the great masters does not diminish within an era of superficial aestheticism.

    Who is Hecuba?

    Hecuba is the tragic protagonist of the ancient tragic poet Euripides (5th century BC). She gives her name to the tragedy Hecuba and stands as the central pillar within The Trojan Women. The play depicts Troy after its capitulation and the victory of the Greeks: when all men and male children have been systematically killed by the Greeks and the surviving women are forced into slavery, it falls upon Queen Hecuba of Troy, through her mere presence, to reflect upon what human, moral, or societal stance remains possible in the face of a completely annihilated society. 

    What Remains of Genocide?

    A shattering moment within The Trojan Women is that in which Hecuba reacts to the news that her grandson Astyanax—the last living male Trojan—will be killed. 


    The genocidal intent of the victory-drunk Greeks is consummated with this act. The total collapse of humanity becomes manifest. 


    What stance, what words are left at this moment? Which word would be even possible? A fundamental inquiry that renders Hecuba a literary figure that could not be more relevant to our contemporary present. 

    Poetic Dimension

    What words do we possess today? 

    Over 2,300 years later, the artist's studies become a frequently repeated, piercing interrogation of the figure Hecuba. 




     What remains in the face of the human readiness for genozide? 


    Ist es  

     

    • Is it the dignity of a former queen, echoing beyond the collapse of her people, offering the survivors the illusion of cultural stability?
    • Is it her maternal solace, absorbing the pain of her daughters and existentially sharing the loss of sons, fathers, and brothers?
    • Is it the sheer terror and dread of her fate, now degraded to being a mere birth apparatus for a foreign people, whereby the consummated genocide ritually manifests itself further upon their bodies?
    • Is it the helplessness and rage in the face of an unchecked boundlessness that unleashes itself upon them in destructive violence?
    • Is it just hope—a glimmering remnant of it—which, however, in the very second it appears natural, reveals itself within the paradox of its essence to be entirely futile?
    • Or is it just the illusion of enduring dignity; a sympathetic grief and irrational hope as the last remaining duty of the representative and projection surface of an already extinguished people.

    Artistical Form and Expression

    Bernhard Karlowitz has cultivated his intuitive-gestural line—against the resistance of academic admissions systems, against the complacency of gallery aesthetics, and against the thoroughly financialized market of funding and awards—since his decision to pursue professional art in 1991. He works within the tradition of Modernism directly from the experiential moment. The act of experience and the act of creation are one. 

    Within every single work of the Hecuba Series from the year 2025, the artistic expression shifts by a delicate nuance, finds new nuances of expression. 


    It is precisely these nuances of expressive shifts that characterize the series as a total oeuvre: subtle shifts of artistical expression that dare to go beyond the wordlessness of impossible answers. 


    The Cézannian monomateriality of his technique is submerged into other spheres upon the dark gray paper. It allows the Hecuba figure to appear, granting her an unobtrusively theatrical moment, which in several works is formally highlighted once more through loose pigments, brushwork, or pastel highlights. 

    Art & Current Events

    Within the form finding process, defined by the artists choice of materials and his specifically trained artist´s hand and sensitivity — the Hecuba Cycle positions itself outside current events—it is poetically universal. Yet, in approaching his art, its radical currency unfolds; it is stated and lamented in an epochal manner.

    As an attentive antichronist,

    Karlowitz refuses the constantly shifting thematic occupation of contemporary pseudo-themes that has become symptomatic of the art machinery of our time. 


    As to Bernhard Karlowitz, art stands above time and outside the artist himself. 


    In his large cycles dedicated to Narcissus, Orpheus, and Le Faune au soir, Karlowitz found his own ways to place the pain of our era into a poetically superior context. He consistently continues this path with the Hecuba Series. 

    Katharine Hepburn´s Hecuba

    Katharine Hepburn was one of the preeminent film and theater actresses of the 20th century. She assumed the role of Hecuba in 1971. The Greek director Michael Cacoyannis made the realization of the entire film project dependent upon her acceptance. He knew that the legendary actress, at that point in her career, was uniquely capable of combining the foundation of classical English theater and American epic drama with an unobtrusive, unpretentious art before the camera. 


    Hecuba forms the center of a monumental female ensemble; she is the bracket that holds the piece together. Hepburn was arguably the only diva of her era who could suppress her own theatrical repertoire so deeply to radically capture the helpless and futilely lamenting lethargy of the Hecuba figure, while simultaneously leading the most impressive ensemble of actresses of the mid-century (Irene Papas, Geneviève Bujold, Vanessa Redgrave), each appearing in their greatest dramatic power. 


    Without selfishly exploiting her own dramatic scale, she unifies this highly dramatic collective. The artistic tightrope walk of not drowning representationally in the process, and yet guaranteeing the cohesion of the work, is masterfully achieved by Katharine Hepburn. 


    She does not merely act—rather, she allows the vanishing dignity of the fallen queen to manifest through the sheer resonance of her fading posture, which she embodies and radiates rather than simply performs. 


    The deliberately bold contrast of her portrayal of royalty becomes all the more striking when one recalls her dynamic, powerful portrait of Eleanor of Aquitaine, with which she had brillated in a completely contrary dramatic dimension just two years prior. 

    Künstler Bernhard Karlowitz in der Atelier-Galerie: Präsentation der Hekuba-Serie (Katharine Hepburn als tragische Euripides-Heroine).

      Copyright © 2026 Bernh-Art – Alle Rechte vorbehalten.

      Unterstützt von

      Diese Website verwendet Cookies.

      Wir setzen Cookies ein, um den Website-Traffic zu analysieren und dein Nutzererlebnis für diese Website zu optimieren. Wenn du Cookies akzeptierst, werden deine Daten mit denen anderer Nutzer zusammengeführt.

      AblehnenAnnehmen